DER MOND

 


Der Mond ist der Gegenpart der Sonne.
Die Sonne strahlt nach Außen und zeigt unser Bewusstes an.
Der Mond dagegen verbindet dich mit deinem tiefsten intuitiven weiblichen Sein.


Die Sonne verströmt Bewusst-Sein und Licht nach Aussen.
Du gibst mit deiner Sonnenkraft dein Selbst-Bewusstsein in die Erde und zu anderen.


Der Mond verbindet dich wieder mit deinen tiefsten inneren Bedürfnissen, die Mondqualitäten erfährst du nur in der tiefen Entspannung, in der Passivität und im bedingungslosen Annehmen dessen was ist.


Wenn du zu lange in der Sonnenqualität verweilst wirst du irgendwann müde, des Lebens in der Außenwelt überdrüssig.

Wie auf den Tag die Nacht folgt, so folgt auf den Sonnenrhythmus die Sehnsucht nach der Mondquelle.


Eintauchen in die Mondkraft heißt, sich vollständig dem inneren Fühlen anheim zu stellen, mitzufließen mit dem, was die Sehnsucht will, was das innere bedürftige Kind braucht.


Der Neumond ist am besten dafür geeignet in der Stille, in der Ruhe nachzuspüren, was uns fehlt, wo die dunklen Löcher von Bedürftigkeit sind, wo die Schatten von unerfülltem Leben sich verbergen.
Die äussere "dunkle Nacht" weist auf die Einkehr hin, auf die Umkehr, auf das In-Sich-Einkehren, In-Sich-Suchen, die Augen nach innen richten.


Der innere Ort von Ruhe und Frieden ist bei jedem gleich, wir sind alle mit der gleichen Quelle verbunden, nur der Zugang, der Eingang ist anders - jeder hat eine andere Anlage zu diesem inneren Ort zu gelangen -.


Der Mond in den Zeichen zeigt die Grundenergie an mit der ich mich in die Entspannung begebe, was ich brauche, um ein Gefühl von Geborgenheit, Heimat und Aufgehobensein zu entwickeln, um mein Innerstes zu suchen.


Behindert wird dieser leichte Zugang durch unser aller Angst vor Bedürftigkeit, vor Abhängigkeit. Der Mond hängt zusammen mit der Mutterliebe, die wir in den ersten Jahren unserer Kindheit erfahren haben. Wir sehnen uns nach dieser Mutterliebe, nach bedingungsloser Liebe, die wir in der Kindheit meist nicht in vollständiger Form bekommen haben, denn auch unsere Mütter waren voller unerfülltem Sehnen nach Mutterliebe.


Es geht nun darum, diesen Teil in sich zu pflegen, das innere Kind wiederzufinden, es zu pflegen, zu achten, zu verwöhnen, es an die Hand zu nehmen und sich selbst eine gute Mutter zu sein.